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Ohne Ecken, Kanten – und Risiko: Wie die ESE die Entwicklung des Cobots befördert

PD Dr.-Ing. habil. Lars Schnieder stellt in der Januar-Ausgabe der VDI-Mitgliederzeitschrift „iQjournal“ dar, wie die ESE bei der Führung eines Sicherheitsnachweises für kollaborative Roboter vorgeht.

Seit etwa 40 Jahren werden Roboter in der Industrie zur Automatisierung von Fließproduktion und mit dem Ziel eingesetzt, kurze Taktzeiten und hohe Wiederholgenauigkeit bei sehr hoher Verfügbarkeit zu erreichen. Roboter kommen auch überall dort zum Einsatz, wo schwere Lasten zu bewegen sind oder sehr schnelle und wiederholte Bewegungen ausgeführt werden müssen. Dabei sind Industrieroboter tendenziell gefährliche Maschinen, die durch spezielle Sicherheitseinrichtungen vom Menschen getrennt werden müssen.
Als kollaborativer Roboter oder kurz Cobot (aus dem Englischen: collaborative robot) wird ein Industrieroboter bezeichnet, der mit Menschen gemeinsam arbeitet und im Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von diesen getrennt ist. Die typischen Aufgaben der Cobots liegen in der Handhabung zum Beispiel zur Objektübergabe, in einfachen Fertigungsaufgaben wie Füge- oder Klebeprozessen, seltener auch in der Durchführung komplexerer Fertigungsverfahren wie Schweißanwendungen. Physische Kontakte können bei der Zusammenarbeit mit einem Roboter nicht ausgeschlossen werden. Deswegen muss es die Grundvoraussetzung einer Robotik-Anwendung sein, einen Arbeitsraum ohne oder mit sehr geringem Gefährdungs- und Risikopotenzial für den Menschen zu schaffen.

Die ESE GmbH unterstützt die Firma Yuanda Robotics GmbH aus Hannover seit zwei Jahren bei dem Inverkehrbringen ihres kollaborativen Roboters. Nach Abschluss der ersten Projektphase mit einer Typenfreigabe im ersten Quartal des Jahres 2021 plant Yuanda eine Lokalisierung der Serienfertigung in China. Im Artikel erhalten Sie nähere Informationen zu den für das Inverkehrbringen des kollaborativen Roboters notwendigen Risikobeurteilungen, Sicherheitsanalysen sowie der abschließenden Führung eines Sicherheitsnachweises. Den vollständigen Artikel können Sie unter folgendem Link abrufen:

https://www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/vor_ort/bv/braunschweiger-bv/grafiken/iQ_Journal/iQ_2021/IQ_01.2021.pdf (Seite 6.f.)

Sie haben Fragen zu diesem Thema oder möchten nähere Informationen erhalten? Dann senden Sie uns gerne eine Nachricht an pr(at)ese.de. Wir freuen uns darauf mit Ihnen in Kontakt zu treten!