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Erfolgsfaktoren für Test und Inbetriebnahme von Communications-Based Train Control (CBTC)

Die Verkehrsnachfrage in den Städten steigt. Städtische Bahnsysteme haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht oder bereits überschritten. Der Schlüssel zur Lösung der Probleme liegt in der Einführung von Communications-Based Train Control Systemen (CBTC; Deutsch: Automatische Zugbeeinflussungssysteme).

CBTC-Systeme werden weltweit von vielen Betreibern eingesetzt um die Kapazität zu steigern und einen sicheren Betrieb zu realisieren. Da CBTC-Systeme jedoch komplex sind und viele in Bezug für das Kundenprojekt konfigurierbare Merkmale aufweisen, sind für die Einführung dieser Systeme technische und betriebliche Herausforderungen miteinander in Einklang zu bringen. Wie in allen komplexen Anlagenprojekten ist die Durchführung von Tests eine anspruchsvolle Aufgabe, die bereits zu einem Großteil in den Testcentern der Hersteller bearbeitet werden kann. Neben diesen umfangreichen Tests in den Testcentern sind umfangreiche Tests im Feld für den Funktionsnachweis unausweichlich.

Hersteller und Betreiber sind gemeinsam gefordert, in einem Prozess zur Lösung von Fehlern und Inkompatibilitäten partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Zusätzlich liegt ein weiterer Ansatz zur Reduzierung von Testaufwänden in einer zunehmenden Standardisierung aktuell proprietärer CBTC-Systemlösungen der Hersteller und einer stärkeren Einschränkung der Betreiber hinsichtlich spezifischer Sonderlösungen.

In seinem Beitrag in der EISENBAHNTECHNISCHEN RUNDSCHAU 01/2020 betrachtet Dr. -Ing. habil. Lars Schnieder umfänglich die Testaktivitäten der Hersteller, die für die Realisierung einer spezifischen Anwendung und erfolgreichen Inbetriebnahme von CBT-Systemen notwendig sind.

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